Bauspielplatz 2025 – Rückblick
Am 11.07. startete um 14 Uhr der diesjährige Bauspielplatz.
Pünktlich zum Glockenschlag, stürmten 220 aufgeregte Kinder den Platz.
Jetzt…10 Tage, 2.100 Essensportionen, fast 100 erledigte Mitarbeiter & Helfer, fast 30to Holz, 51 Hütten, 1 Saloon und 220 strahlende Kinder später…können wir sagen:
„Es war wieder ein Erfolg!“.
Die Kinder hatten eine wunderbare Zeit und auch wir Mitarbeitende haben die Tage genossen.
In diesem Jahr stand der BSP unter dem Motto „Goldgräber“.
Das Theaterteam hat sich in diesem Jahr nochmal gesteigert!
Beim Open-Air Gottesdienst zum Richtfest, kam der Indianer Tahoma auf einem Pferd angeritten, in der Kirche wurde eine Schatztruhe aufgesprengt und am letzten Tag wurde Clay von Harald mit einer Glasflasche zu Boden gebracht. Wir hatten also Action pur und sowohl die Kinder als auch die Erwachsenen haben mitgefiebert.
In der Kirche wurde mittags aber natürlich nicht nur die Geschichte weiterverfolgt und den Kindern die Bibelgeschichten nähergebracht, sondern es wurde auch wieder kräftig gesungen.
Die Kinder haben so laut mitgesungen, dass dem ein oder anderen Mitarbeitenden bei dem Lied „100 Pro“ die Ohren weggeflogen sind. Beim anschließenden Essen im Vereinshaus, hätte man dann aber eine Stecknadel fallen hören, während Solveig Meder erklärt hat, was es zu Essen gibt.
Beim Hütten-TÜV am zweiten Freitag haben alle Hütten bestanden und auch der große Saloon hat seine Plakette bekommen.
Dieser bleibt natürlich, wie auch die letzten Jahre, bis zum Frühjahr 2026 stehen.
(Das BSP-Adventsfenster braucht schließlich eine Bar, um Glühwein und Kekse ausgeben zu können…)
Doch am Freitag gab es noch eine weitere Überraschung: Um 8:53 Uhr, die Mitarbeiterbesprechung war gerade zu Ende, klingelte mein Handy. Am anderen Ende die WDR-Lokalzeit aus Dortmund: „Wir würden heute gerne vorbeikommen und euch zwei bis zweieinhalb Stunden begleiten“. Gegen 11 Uhr stand also ein Kamerateam vor uns und hat das Geschehen auf dem Platz, in der Kirche, beim Essen und bei der TÜV-Prüfung eingefangen.
Am Sonntag, den 20.07. haben wir dann mit unserem Abschlussfest den BSP 2025 offiziell beendet und dies mit verschiedenen Essensangeboten auf der BSP-Wiese gefeiert.
Montags um 16:30 Uhr sah die Wiese dann schon wieder so aus, als wäre nie was gewesen.
Bis auf 3 Hütten und ein Saloon ist nichts mehr vom BSP sichtbar.
Aber eins ist klar, wir zählen jetzt schon die Tage, bis der BSP am 17.07.2026 wieder seine Tore öffnet.
Harald Marohn:
Ende Juli feierten meine Frau und ich unsere Goldhochzeit. Mit dabei war auch der Pfarrer, der uns getraut hatte und der unsere Teestubenarbeit begleitet und unterstützt hatte, mittlerweile natürlich schon lange in Rente.
Als er unsere BSP-Mitarbeitenden im Gottesdienst erlebte, als er sah und hörte, wie das bei uns läuft, wurde er schon ein wenig neidisch, aber er freute sich natürlich für mich. Für seine Arbeit in seiner Gemeinde hatte er keine Nachfolger gefunden. Als er aus Herne wegging, brach seine Arbeit auseinander. Es gab eben keine Nachfolger, alles hing an ihm. Beim BSP hat er es anders erlebt: Da sind Nachfolger, die die Sache nicht nur weitermachen, sondern voranbringen, neue Ideen einbringen und es ermöglichen, dass ich mich langsam immer etwas mehr zurückziehen kann. Und das betrifft nicht nur den reinen Bauaspekt sondern auch die geistliche Ausrichtung des BSP.


